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Preisabsprache bei Tchibo, Melitta und Dallmayr

Millionenstrafe für Tchibo, Melitta und Dallmayr

Drei der größten Kaffeeröster aus Deutschland, haben mit illegalen Preisabsprachen, den Preis für Kaffee manipuliert und sollen nun zusammen 159,5 Millionen Euro zahlen Strafe zahlen.  Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da die Unternehmen noch Einspruch erheben können. Wie das  Bundeskartellamt mitteilte, haben die Kaffeeröster Tchibo, Melitta und Dallmayr  über Jahre hinweg, die Preise auf Kosten der Verbraucher abgesprochen. Tchibo bestätigte den Eingang eines Schreibens des Bundeskartellamts, während die anderen beiden Kaffeeröster gegen die Höhe des Bußgeldes Einspruch erheben werden.

Seit mindestens Anfang 2000 so das Bundeskartellamt, sprechen sich die Kaffeeröster Tchibo GmbH Hamburg, die KaffeerösterMelitta Kaffee GmbH Bremen und die Alois Dallmayr Kaffee OHG München bei den Preisen ab. Insgesamt mindestens fünf Preiserhöhungen zwischen 2003 und 2008 sollen auf dieser Art an den Verbraucher weitergegeben worden sein. Dabei sollen sich die »glorreichen Drei«, sowohl über die Preishöhe, als auch über den Zeitpunkt der Erhöhung abgestimmt haben. Bereits am 03. Juli 2008 rückte das Bundeskartellamt zu einer Durchsuchung bei den drei Kaffeeröstern an und hat Beweismaterial wegen des Verdachts auf Preisabsprachen beschlagnahmt. Mehr als ein Euro Preiserhöhung pro 500-Gramm-Packung Kaffee, mussten die Verbraucher wegen der Profitgier der Kaffeeröster seit 2000 hinnehmen. Die illegale Preisabsprache galt für alle wichtigen Sparten der Röster wie Röstkaffeeprodukte, Filterkaffee, Espresso und Kaffeepads und sollte das Preisgefüge der Produkte aufrechterhalten oder sogar verbessern.

Wir Verbraucher haben es in der Hand, den Kaffeeröstern einen Denkzettel zu verpassen. Steigen Sie für nur einen Monat auf eine andere Kaffeesorte um, und zeigen Sie den Herren in den Vorstandetagen damit, das der Verbraucher die Profitgier nicht akzeptiert.

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Kommentare
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