Archiv für Januar 2010
Agentur für Arbeit Lüneburg verschwendet Steuern
Trotz der deutschen Rekordverschuldung verschwendet die Agentur für Arbeit Lüneburg Steuergelder für fragwürdige Schulungen mit wenig Nutzen. Hier soll einmal am Beispiel von Bernd K. (Name geändert), die Verschwendung und der teilweise sinnlose Inhalt der Maßnahmen verfolgt werden.
Bei der »Agentur für Arbeit Lüneburg« scheint noch niemand bemerkt zu haben, dass Deutschland den höchsten Schuldenberg in der Geschichte des Landes vor sich herschiebt. Wie kürzlich schon »Report München« berichtete, verschleudern die Agenturen für Arbeit Steuergelder in Millionenhöhe für sinnlose Schulungen. Warum nun ein Bäcker mit dem Gabelstapler kämpfen muss, obwohl in der aktuellen Krise die Logistik den stärksten Rückgang zu verzeichnen hat, bleibt wohl ein Geheimnis der Agentur für Arbeit. Hier ein Ausschnitt aus »Report München«.
Das ist leider nicht der einzige Kritikpunkt an der Agentur für Arbeit, welche völlig am Bürger vorbei arbeitet. Der normale Bürger sollte meinen, der Staat wäre bestrebt richtige sozialversicherungspflichtige Jobs, in dem sogenannten 1. Arbeitsmarkt, zu erhalten. Stattdessen werden Arbeitslose in die unterbezahlten Jobs einer Leihfirma getrieben. Wenn man oberflächlich denkt, könnte man meinen ein Arbeitsloser weniger. Aber bei genauerem Betrachten, muss dieses Vorgehen in einigen Jahren zu einem Crash der Sozialkassen führen. Wie sicherlich bekannt ist, kommen derzeit etwa 54 Rentner pro 100 Erwerbstätige. In einigen Jahren wird sich das Verhältnis auf mehr als 80 Rentner pro 100 Erwerbstätige erhöhen. Was hat das mit den Leihfirmen zu tun?
Deutschland: Wir werden immer weniger
Jetzt ist auch die Regierung alarmiert, die immer schneller sinkende Zahl der Einwohner in Deutschland macht zusehends Sorgen. Die jüngste Statistik für Einwohnerzahlen belegt, »Wir werden immer weniger«.
Im Jahr 2009 ist die Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr von 82 auf 81,7 Millionen Menschen zurückgegangen. Wie das Geburtendefizit zeigt, schrumpft die Bevölkerung in Deutschland immer schneller. Im Jahr 2008 wurden 683 000 Geburten und 844 000 Sterbefälle verzeichnet. Ein Defizit von 162 000 Menschen. Für das Jahr 2009 wird nach Schätzungen der Statistiker die Zahl auf ca. 190 000 Menschen weiter ansteigen. Die Geburtenrate sinkt trotz Erhöhung des Kindergeldes und Einführung des Elterngeldes weiter. Nach Schätzungen werden in 2009 nur zwischen 645 000 und 660 000 Kinder geboren. Ein weiteres Problem, Deutschland hat mehr Aus- als Einwanderer.
Gronau: Mitarbeiter in Uranfabrik verstrahlt
Bei einen Zwischenfall in der Urananreicherungsanlage der »Urenco Deutschland GmbH« in Gronau, wurde ein Mitarbeiter verstrahlt.

Foto: N. Schmitz
Wie das Online-Portal vom Nachrichtensender »ntv« berichtet, kam es zu einem Zwischenfall in einer Urananreicherungsanlage im nordrhein-westfälischen Gronau. Dort wurde nach Angaben von »ntv.de«, ein Mitarbeiter einer erhöhten Strahlung ausgesetzt. Der Mitarbeiter wurde in ein Krankenhaus gebracht, so eine Sprecherin des Betreibers Urenco. Für die Bevölkerung habe jedoch zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Donnerstag in der Behältervorbereitung. Dort wurden, aus bisher ungeklärten Gründen, radioaktive Stoffe freigesetzt. Wie eine Sprecherin der Urenco Deutschland GmbH mitteilte, wurde die verstrahlte Raumluft gefiltert, daher drang keine Strahlung nach außen. Eine Untersuchung des Vorfalls ist bereits angelaufen.
G Data warnt: Abofalle für kostenlose Software
Experten der G Data Security Labs warnen derzeit vor einer Abofallen-Kampagne. Dabei sollen ahnungslose PC-Anwender um ihr Geld gebracht werden. Auf der Webseite www.security-essentials.info, wird die eigentlich kostenlose Antiviren-Software von Mircrosoft, zum Download angeboten.
Die Seite der Täter, ist an das Corporate Design von Microsoft angelehnt und nicht jeder Anwender erkennt die Fälschung. Sobald ein User sich registriert hat, ist er bereits in die Falle getappt und hat damit ein Dreijahres-Abo für 35,94 Euro abgeschlossen. G Data rät den Opfern, die Zahlungen nicht vorzunehmen und bei erfolgtem Einsatz der Kreditkarte diese umgehend Sperren zu lassen.
Kurzarbeit bei Audi für den A3
Der Ingolstädter Automobilhersteller »Audi« muss, lt. Informationen des »DONAUKURIER«, für die Montage des A3 vom 15. bis 20. Februar Kurzarbeit anmelden.
Wegen weiter sinkenden Auftragszahlen bei dem Modell A3, müssen die etwa 5400 Beschäftigten, ihre Arbeit niederlegen. Dabei soll der Großteil der Mitarbeiter, auf Salden der

Foto: obs/Audi AG
Arbeitszeitkonten oder Resturlaub zurückgreifen. Für allerdings ca. 2000 Mitarbeiter, läßt sich Kurzarbeit nicht vermeiden. Die Belegschaft soll am heutigen Mittwoch darüber informiert werden. Nach Einschätzung des Unternehmens, ist die sinkende Nachfrage auch eine Folge der Abwrackprämie.
Während der A3 schwächelt, werden für die Modelle A4 und A5 wegen der derzeit großen Nachfrage, Sonderschichten gefahren. Experten hatten bereits vor dem Beginn der Abwrackprämie auf die Folgen hingewiesen. Schon damals war man der Meinung, das Problem nur zu verschieben, was sich jetzt scheinbar bewahrheitet.















