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Archiv für Februar 2010

Griechenland: Boykott-Aufruf gegen deutsche Waren

Das Drama um die Pleite Griechenlands spitzt sich zu. Der Verbraucherverband »Inka« ruft zu einem Boykott deutscher Waren auf. Zudem bekräftigt Griechenland den Kriegsentschädigungsanspruch gegen Deutschland.

Jetzt wirkt sich das Finanzchaos Griechenlands auch auf die Beziehungen mit Deutschland aus. Stein des Anstoßes war ein Titelbild des Nachrichtmagazins »Focus«, auf dem die Statue der Aphrodite mit Stinkefinger abgebildet war. In der Hauptstadt Athen wurden Flugblätter verteilt in dem zu einem Embargo aufgerufen wurde. Unter anderem wurden die Flugblätter direkt vor einem deutschen Media Markt in Athen verteilt. Ärger wegen eines Titelbildes des »Focus«

Magazin Focus

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Auf der Webseite des Verbraucherverbands Inka heißt es:  »Die Verfälschung einer Statue aus der griechischen Geschichte, die aus einer Zeit stammt, in der sie (gemeint sind die Deutschen) Bananen auf Bäumen gegessen haben, ist unverzeihlich.« Ministerpräsident Giorgos Papandreou bekräftigte unterdessen den Entschädigungsanspruch an das Land aus dem Zweiten Weltkrieg.  Deutschland hat 1960 bereits 115 Millionen Mark als Entschädigung an Griechenland gezahlt. Papandreou wird kommenden Freitag zu seinem Antrittsbesuch in Berlin erwartet.  Der Nachrichtenagentur Reuters sagte Giorgos Lakouritis (Präsident des Verbraucherinstituts Inka) : »Wir fordern die deutsche Regierung auf, diese äußerst unangebrachte Publikation zu verurteilen. Die Griechen sind keine Betrüger.«

Wolfgang Schultheiss,  deutscher Botschafter in Griechenland, bedauerte das Titelbild und erklärt, Deutschland stehe auf der Seite Griechenlands. In Griechenland wurde auf dem Titelbild einer griechischen Zeitung als Rachefeldzug, die Statue der Berliner Siegessäule mit einem Hakenkreuz dargestellt. Griechenland steht derzeit wegen seiner desolaten Haushaltlage unter besonderen Druck aller EU-Staaten. Es wurden jedoch Hilfen seitens der EU in Aussicht gestellt.

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Notwährung Deutsche Mark 2 schon im Druck?

Es mehren sich die Meldungen, dass Deutschland eine Notwährung (DM 2) für den Fall Mega-Crashs vorbereitet. Mit einen Ausstieg aus der Euro-Zone, könnte Deutschland als größter Netto-Zahler, das Ende des Euros einläuten.

Der Pleitegeier kreist über Europa, nach Griechenland könnten weitere Staaten folgen. Derzeit gehen  Gerüchte von einer bereits im Druck befindlichen Notwährung durch die Netzwelt. Diese Meldung käme nicht überraschend, denn kürzlich wurden 14 neue Gelddruckmaschinen bei Ruhlamat bestellt.

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Westerwelles Hetzjagd auf Hartz IV-Empfänger

Westerwelle hackt weiter auf die Hartz IV-Empfänger. In seinem Wahn geht die Realität an Westerwelle völlig vorbei und beweist die Hilflosigkeit der Politik in dieser Krise.

Westerwelle als »Retter der Nation«, bringt die Lösung für alle Probleme Deutschlands.  Seine Hetzjagd gegen Hartz IV-Empfänger findet unter den Ahnungslosen immer mehr Zuspruch. Doch nicht alle Hartz IV-Empfänger sind faul, was kürzlich bei einem Aufruf der »Berliner Zeitung« BZ bestätigt wurde.

Die Berliner Stadtreinigung suchte 650 Leute für den Winterdienst. Tausende riefen bei der Hotline der Arbeitsagentur an, und wollten helfen.

BZ:

»Nach dem B.Z.-Aufruf vom Samstag erhielten wir allein am Montag 27.000 Anrufe über die Hotline“, sagt Jürgen Bielert, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Berlin-Süd. „Das war überwältigend. Sonst sind es nur ein paar Tausend Anrufe.«

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Mehr als elf Millionen Deutsche leben in Armut

Nach einer Studie des Wirtschaftsinstituts DIW leben mehr als elf Millionen Deutsche unter der Armutschwelle. Das entspricht einer Steigerung von rund einem Drittel.

Während die Politik weiter über die Hartz 4 – Leistungen diskutiert, steigt die Armut in Deutschland weiter dramatisch an. Mindestens 11,5 Millionen Deutsche oder mehr als 14 Prozent lebten der Studie zufolge im Jahr 2008 in Armut. Nach wie vor hat die Politik, das eigentliche Problem nicht erkannt, wie das Beispiel Westerwelle zeigt.

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Lohndumping: Mit Vollzeitjob auf Hartz 4 – Niveau

Der Billiglohnsektor breitet sich immer massiver aus. Viele Deutsche müssen mit Einkommen auf Hartz-IV-Niveau auskommen.

Die Schlecker-Methode macht immer weiter Schule. Bereits  in gut sieben Prozent aller Unternehmen mit betrieblicher Interessenvertretung existierten Zeitarbeitsfirmen, Tendenz weiter steigend. Mit  Einstiegslöhnen  für Leiharbeiter zwischen 6,15 Euro und 6,50 Euro je Stunde in Ostdeutschland und zwischen 7,35 Euro und 7,51 Euro in Westdeutschland, drücken Unternehmen die Lohnkosten.

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Das Kanzlerin-Prinzip

„Sozial ist was Arbeit schafft“ und sind die Arbeitsbedingungen noch so asozial !

Witz des Monats

Merkel und Schäuble treffen sich im Magen von Juncker. Schäuble sagt: „Ich glaube Juncker hat mich gefressen.“ Merkel erwidert: „Mich nicht. Ich kam von hinten rein.“

Spruch des Monat´s

"So merke ich mir die
11 88 0
11 Mio Griechen bekommen 88 Mrd. Euro und zahlen 0 zurück..."

Kommentare
  • Steve: Hallo Wenn ich das richtig verstanden habe soll ich eine Datei mit Frontpage anlegen und in den HTML-Code...
  • Stefan Wehmeier: Eine “Währungsreform”, bei der nur altes Zinsgeld gegen neues getauscht und bestehende...
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