Archiv für April 2010
Bankenrun in Griechenland
Eilmeldung: In Griechenland hat ein massiver Bankenrun begonnen
Die Situation in Griechenland droht zu eskalieren. Ein Bankenrun hat eingesetzt, viele der Banken müssen bereits von der Polizei geschützt werden. Große Vermögen der Reichen und Mächtigen in Griechenland, wurden bereits ins Ausland verschoben. Auch die Normalbürger Griechenlands bekommen es mit der Angst zu tun und heben massenweise Geld von Ihren Konten ab.
Derzeit gibt es schon Spekulationen, dass die Banken am Wochenende geschlossen bleiben könnten.
Die Macht der Wall Street
In in der letzten Zeit sind die Benzinpreise geradezu explodiert. Spekulanten der Wall Street treiben die Preise nach oben und machen so Milliarden Gewinne.
Vor einem Jahr lag der Rohölpreis bei 42 Dollar, was uns einen Rekordpreis bei Kraftstoffen bescherrte. Heute, ein Jahr später, sind die Kraftstoffpreise wieder auf diesem hohen Niveau, die Rohölpreise sind allerdings nur halb so hoch wie vor einem Jahr. Der gestiegene Bedarf an Rohöl ist ein Märchen, denn tatsächlich ist aufgrund der Wirtschaftskrise der Ölverbrauch leicht zurückgegangen. Selbst in den USA stagniert der Ölverbrauch seit Beginn der Wirtschaftskrise.
Nachdem die Banken an den Börsen der Welt die Wirtschaftskrise herbeigeführt haben, wollen diese die eigenen Verluste abdecken. Dabei wird auch vor Staaten, wie Griechenland nicht halt gemacht. Portugal könnte der nächste Kandidat sein. Auch im Ölgeschäft sind die Spekulanten der Wall Street mit im Spiel. So ist der Anstieg des Ölpreises lediglich der Wallstreet zu verdanken. Banken wie Goldman Sachs, JP Morgan Chase & Co und Hedgefonds investieren viel Geld in in sogenannte »Öl-Futures«. Das sind Wetten auf die Preise in 30, 60 oder 90 Tagen. Im Gegensatz zum echten Barrel Öl kostet ein Future-Kontrakt nur wenige Pennies und somit können die Banken an der Wall Street heftige Preisveränderungen hervorrufen. Auf diese Art und Weise wurde schon im Sommer 2008, der Rohölpreis auf satte 147 Dollar getrieben, welcher dann im Winter auf 30 Dollar ab fiel.
Spekulanten der Wall Street beschleinigten mit Wetten auch die Krise in Griechenland und Portugal könnte das nächste Spekulantenziel werden. Banken, wie Goldman Sachs und Hedgefonds, verdienen Milliarden mit diesen Wetten. Fachleute sehen einen realistischen Ölpreis bei 60 bis 70 Dollar je Barrel, gäbe es die Spekulanten nicht.
David Dismukes von Center of Energie Studies sagte dazu: »Derzeit und auch in den nächsten 12 Monaten, gibt es ein riesiges Überangebot an Öl. Von einer hohen Nachfrage oder knappen Angebot, kann kurzfristig nicht die Rede sein.« US-Ölraffinerien haben die Förderung auf 81 Prozent Auslastung gesenkt um der geringen Nachfrage entgegen zu wirken.
Die macht der Börsen und hier speziell der Wall Street, ist gigantisch geworden. Spekulanten stürzen andere ins Verderben und verdienen selbst Milliarden damit.
Griechenland: Wo die Milliarden versickern
Wer in Griechenland lebt, lebt wirklich auf der Sonnenseite des Lebens. Pension schon ab 50 und Bonuszahlungen für pünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz. Auch ein Grieche lebt nur einmal.
Vom Sparen haben die Griechen nie viel gehalten. Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, kann man dem Volk nur schwer das sparen schmackhaft machen. Fast täglich demonstrieren die Griechen gegen den Sparkurs. Aber wo sind die Milliarden geblieben und wo werden unsere versickern?
Verwaltung für einen vertrockneten See
In Griechenland existieren hunderte staatliche Gremien. Eines dieser Gremien verwaltet den See Kopais. Zunächst könnte man noch keinen Einwand anbringen, wäre da nicht ein klitze kleines Problem. Der See ist schon in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgetrocknet.Mehr als 10.000 Mitarbeiter werden in Griechenland in Gremien beschäftigt und kosten so mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr, so eine griechische Zeitung. Um guten Willen zum bösen Spiel zu zeigen, sollen jetzt ca. 200 aufgelöst oder zusammengelegt werden.
Griechenland nur der Anfang vom Ende des Euros
Mit der Griechenlandpleite und den jetzt wohl sicher kommenden deutschen Hilfsaktionen steht auch Deutschland etwas näher am Abgrund.
Zunächst hatte Merkel sich nur zögerlich, ja sogar bremsend, an der Diskusionen zur Rettung Griechenlands beteiligt. Sie wollte warten bis nach der NRW-Wahl und dann die Katze aus dem Sack lassen. Doch Griechenland hat nicht mehr viel Zeit bis zur Zahlungsunfähigkeit und hat so die Pläne der Kanzlerin durchkreuzt.
Noch versuchen Politiker uns zu erzählen, dass die Rettung Griechenlands nichts kosten werde, ja sogar Gewinn verspreche man dem Steuerzahler. Die hoch verschuldete Wirtschaft soll mit noch mehr Schulden an anderer Stelle wieder flott gemacht werden. Nur Voll-Idioten, Entschuldigung, können daran noch glauben. Kann ein privater Haushalt von seinen Schulden runter kommen, indem er noch mehr Schulden macht?
Wie zwei Klimaexperten sich wiedersprechen
Der Klimawandel, sinkende Durchschnittstemperaturen sorgen unter Experten für heiße Diskusionen und stellen diese vor einem Rätsel. Gibt es den Klimawandel wirklich?
Sehen Sie wie sich Klimapapst Schellnhuber und sein Klimakollege Mojib Latif, in verschiedenen Sendungen, aber am gleichen Tag, wiedersprechen. Alles Panikmache bzw. Klimalüge? Entscheiden Sie selbst!















